Archiv für Dezember 2006
Heute der dritte Besuch des Tsukijis. Des Fischmarktes. Des Fischmarktes. Angeblich der größte der Welt. Wandeln durch ein Labyrinth aus Blut und Sterben. Alles durchaus gesellig und urig. Die alten Arbeiter auf kesselartigen Gefährten, die wohl nirgendwo anders als hier Verwendung finden. Nur die dummen Touristen tragen keine Gummistiefel, sonst jeder. Es wird alles, ohne [ WEITERLESEN ]
Für die Interessierten: Ab morgen wird es ein neues Rappagariya Album in den Läden zu kaufen geben. Zumindest hier in Japan. Rappagariya ist echter oldschool j-hiphop. Die Jungs haben bei der Musikrevolution in Japan mitgewirkt und tausende hühnerbrüstige Shibuya-Jungs in derbe Hiphopper mit Goldkettchen, Lowrider und Homies im nächsten Hiphopstore verwandelt. Es hört sich trotzdem [ WEITERLESEN ]
Das Leben in Japan und insbesondere in Tokyo bedeutet nicht nur in einem quirligen Haufen Irrsinn zu leben, sondern auch an der ständigen Schwelle zur Katastrophe. 1923 hat das letzte große Erdbeben in Tokyo und Yokohama stattgefunden. Siebzig bis achtzig Prozent der beiden Städte wurden völlig dem Erdboden gleichgemacht. Alles war eingestürzt, verbrannt. Die Folgen [ WEITERLESEN ]
Mit G-CANS hat Tokyo sich das größte öffentliche Entwässerungssystem der Welt gebaut. Dabei handelt es sich um fünf 65 Meter tiefe Silos, mit jeweils 32 (!) Metern Durchmesser, 50 Meter unter Tokyos Straßenebene. (während ich diesen Satz geschrieben habe, gab es gerade ein merkliches Erdbeben. Der Schrank hat ein wenig gewackelt. Zu Erdbeben später noch [ WEITERLESEN ]
Sobald man hier irgendeine Form von Dienstleistung bezieht, wird einem zuerst einmal ein kleines Kärtchen gereicht, auf dem man seine persönlichen Daten eintragen muß. Selbst die Friseuse möchte meine Adresse und möglichst auch noch mein Jahreseinkommen wissen. Jede Behörde, jedes Amt und auch der Fahrradmann an der Ecke hat meine Telefonnummer. Bei Weigerung wird die [ WEITERLESEN ]
Besoffene Japaner säumen den Straßenrand. In kleinen zumeist homogen männlichen Grüppchen stehen sie hier und dort und geben sich alle Mühe noch gerade auf den Beinen zu bleiben. Auch auf dem Fahrrad: Betrunkene Japaner beim Lesen von Mangas (während des Fahrens wohlgemerkt) und verträumten Telefonieren fahren an mir vorbei. In Tokyo geben sich normale Leute, [ WEITERLESEN ]
Die japanische Bauwirtschaft ist phänomenal, wild und verleibt sich Tag für Tag einen Teil Tokyos in ihren mit Baggern und Abrißkränen gespickten Leib ein. Mit der gleichen Geschwindigkeit, in der die Klötze verschwinden, entstehen an gleicher Stelle nur wenig später neue. Das Ungetüm, der urbane Moloch Tokyo zieht hier ständig neue Bahnen und ganze Straßenzüge [ WEITERLESEN ]
Etwas das immer wieder für ein paar gruselige Minuten sorgen kann, ist der zum Teil schauderliche Zustand der japanischen Zähne. Während einem die Chinesen durch das ganze Opiumrauchen mit einem komplett leeren Gebiß anlächeln, haben die japanischen Frauen zu früheren Zeiten ihre Zähne mit Eisenoxid (?) schwarz gefärbt. Und anscheinend ist es so, daß das [ WEITERLESEN ]
Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.