Verfasst von: binsento in: Samstag, 18 August, 2007
Es fällt schwer, einen halbwegs würdigen Abschluß zu diesem Erlebnis zu finden, welches ich hier so unzureichend versucht habe in Worte zu fassen. Die Unfähigkeit überhaupt, die gelähmte Zunge und die vergrabenen Erinnerungen in dem Moment, in dem man versucht, alles zu erklären, ein Skelett zu konstruieren, um die Fetzen daran zu drapieren. Und so steht man der Worte beraubt vor den fragenden Augenpaaren. Windet sich, speist das Gegenüber mit leeren Sätzen ab. Denn es läuft doch darauf hinaus: Ohne den folie a deux, den geteilten Wahn, ohne die gleiche Erfahrung, wird es dem Anderen kaum möglich sein, jemals auch nur einen Teil zu verstehen. Und es ist anzunehmen, daß sobald die Erfahrung geteilt ist, Worte sowieso keine Notwendigkeit mehr haben. Das Grundproblem der Kommunikation, nämlich, die unzureichenden Sendekanäle mit zu schmaler Bandbreite, die Sprache, plump geblieben in Millionen Jahren der Entwicklung, findet an eben dieser Stelle seinen Ausdruck. Eine Ironie eigentlich.
Sonntag, 19 August, 2007 um 4:36
Japp, gut ausgedrückt.